Piotr Socha – Bienen

18. Oktober 2017Allgemein

Deutscher Jugendliteraturpreis 2017 – Sachbuch – and the winner is:

Piotr Socha mit „Bienen“, erschienen im Gerstenberg Verlag – im Lesesaal gibts Buch und Kalender aus dem Dumont Kalenderverlag!

Jurybegründung
Mit diesem Sachbilderbuch setzt der polnische Cartoonist Piotr Socha, selbst Sohn eines Imkers, diesen kleinen, aber überaus nützlichen Insekten ein literarisches Denkmal. Außergewöhnlich ist nicht nur das große Format, sondern auch die Vielfalt der behandelten Themen und die humorvolle Gestaltung der 32 doppelseitigen Bildtafeln, die am unteren Bildrand kurze Texte enthalten. Zusätzlich zu den Informationen über zoologische Themen wie Körperbau, Fortpflanzung, Verhalten und Bestäubung bietet das Bilderbuch einen Einblick in die Kulturgeschichte der Bienen und der Imkerei.

Wer weiß schon, dass bereits die alten Ägypter Bienen verehrt haben? Oder dass Napoleon die Krönungsmäntel für sich und seine Frau mit goldenen Bienen besticken ließ? Welche Folgen das massive Bienensterben für den Menschen haben kann und worin seine möglichen Ursachen liegen, bleibt nicht ausgespart.

Zwei als „Bienenblättchen“ bezeichnete fiktive Zeitungsseiten sind eine Fundgrube für kuriose Informationen. Der Band ist komplett durchkomponiert – vom Vorsatz im stilisierten Bienenmuster über die teils karikierend vereinfachenden, teils anatomisch korrekt ausgeführten Illustrationen bis zum poetischen Text, dessen satirischer Unterton auch in der Übersetzung von Thomas Weiler erhalten bleibt. Bienen ist eine überaus vergnügliche Enzyklopädie für die ganze Familie, die ein interessantes Thema wissenschaftlich, kulturgeschichtlich und künstlerisch aufgreift.

VORGELESEN BEKOMMEN AM 7. September 2017

11. Oktober 2017Aktuelles, Allgemein, Vorgelesen Bekommen

Dany Laferrière „Die Kunst, einen Schwarzen zu lieben, ohne zu ermüden“, übersetzt von Beate Thill, (frz. „Comment faire l’amour avec un nègre sans se fatiguer“, 1985), Das Wunderhorn 2017, 136 Seiten, € 19,80, www.wunderhorn.de

Sebastian Faulks „Der große Wahn“, übersetzt von Jochen Schimmang, (engl. „Where My Heart Used to Beat“, 2015), mare 2017, 431 Seiten, € 24,00, www.mare.de

Colson Whitehead „Underground Railroad“, übersetzt von Nikolaus Stingl, (engl. „Underground Railroad“, 2016), Hanser 2017, 352 Seiten, € 24,00, www.hanser.de

Jochen Missfeldt „Solsbüll“, Rowohlt Verlag 2017, 480 Seiten, € 22,95, www.rowohlt.de

Virginie Despentes „Das Leben des Vernon Subutex“, übersetzt von Claudia Steinitz, (frz. „Vernon Subutex“, 2015) KiWi 2017, 398 Seiten, € 22,00, www.kiwi-verlag.de

Petri Tamminen „Meeresroman“, übersetzt von Stefan Moster, (fin. „Meriromaani“, 2015), mare 2017, 108 Seiten, € 18,00, www.mare.de

Rodrigo Hasbún „Die Affekte“, übersetzt von Christian Hansen, (span. „Los afectos“, 2015), Suhrkamp Verlag 2017, 141 Seiten, € 18,00, www.suhrkamp.de

Dominique Paravel „Die Schönheit des Kreisverkehrs“, übersetzt von Liz Künzli, (frz. „Giratoire“, 2016), Nagel und Kimche 2017, 172 Seiten, € 19,00, www.hanser-literaturverlage.de/verlage/nagel-und-kimche

13. Runde Vorgelesen bekommen

5. September 2017Allgemein

Der erste Abend der neuen Runde! Wir stellen wie gehabt an diesem Abend zu viert jeweils zwei Neuerscheinungen vor, Spannendes, Tragikomisches, Historisches, Persönliches. Nach vier Titeln gibt es eine kleine Pause mit Wurst, Brot, Rotwein und Rosé Crémant.

Der Eintritt kostet Euro 6,00. Um Anmeldung wird gebeten.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Änderung der Öffnungszeiten

21. Juni 2017Allgemein

Ab 1. Juli 2017 wird der Lesesaal jeweils dienstags und donnerstags die Pforte erst um 14 Uhr öffnen.

Wir sind zuversichtlich, dass dies dem üblichen Ansturm keinen Abbruch tut. Sie können uns bei Bedarf selbstverständlich weiterhin gerne Ihre Wünsche per email mitteilen bzw. sich der netten Dame am Anrufbeantworter anvertrauen.

Ausstellung im Lesesaal – die Schönsten Bücher Deutschlands

21. Juni 2017Allgemein

 

Im Wettbewerb der »Schönsten deutschen Bücher« wählten zwei Expertenjurys in einem aufwändigen Verfahren die 25 »Schönsten deutschen Bücher 2016« aus, jeweils fünf aus den fünf Kategorien. Im Jubiläumsjahr der Stiftung, die 2016 ihren 50. Geburtstag feiert, wurden 788 Titel eingesandt.

Die 25 »Schönsten deutschen Bücher« sind vorbildlich in Gestaltung, Konzeption und Verarbeitung und zeigen eine große Bandbreite gestalterischer und herstellerischer Möglichkeiten. Die Auswahl berücksichtigt auch das leisere, solide gemachte Lesebuch. Die prämierten Bücher setzen Zeichen und zeigen wichtige Trends und Strömungen der deutschen Buchproduktion.

Im Anschluss werden die prämierten Titel wieder in vielen Ausstellungen in Bibliotheken, auf Buchmessen im In- und Ausland sowie im Buchhandel präsentiert werden. Auch in diesem Jahr wird unsere Dauerausstellung im Foyer des Literaturhaus Frankfurt weitergeführt. Zudem gibt es anlässlich des 50. Geburtstags der Stiftung eine Sonderausstellung im Oktober, die die letzten Jahrzehnte guter Buchgestaltung Revue passieren lässt und Einblicke in die Stiftungsarbeit gewährt.

Vom 26. Juni bis zum 15. Juli 2017 können Sie diese Bücher im Lesesaal bewundern. Wir freuen uns auf Sie!

Newsletter Juni 2017 – besser spät als nie

21. Juni 2017Allgemein

Im Lesesaal geht morgen die Sonne auf: der neue Tresen – wie alle Tischlerarbeiten wieder von www.kossert-gummert.de – wird geliefert. Wir sind so gespannt – damit einher geht ein wenig Umgestaltung. Freuen Sie sich mit uns!

Haben Sie schon auf der Lesesaal-website oder auf FB den Trailer für das neue literarische ‚Duo Infernale‘ gesehen? Zusammen mit dem bekannten Literaturblogger (www.54books.de) Tilman Winterling stellt der Lesesaal jede Woche einen Titel vor – von top bis flop. Freuen Sie sich auf morgen – das kommt die erste Buchbesprechung auf youtube!

Der Lesesaal gehört nunmehr auch offiziell zu den Händlern schöner Bücher (siehe güldener Aufkleber am Schaufenster). Aus diesem Anlass stellen wir ab dem 26. Juni für drei Wochen die 20 schönsten Bücher der Stiftung Buchkunst vor. Erfreuen Sie sich mit uns an dieser wunderbaren Auswahl.

Vom 13. September bis 13. Oktober 2017 findet wieder das großartige Harbourfront Literaturfestival statt. Soviel sei verraten – freuen Sie sich auf die vier Debütantensalons mit jeweils zwei Autorinnen bzw. Autoren. Es gehen acht ungemein spannende, bewegende und kreative Debüts in die Entscheidungsrunde um den Klaus-Michael-Kühne-Preis!

In eigener Sache:
Ab 1. Juli 2017 wird der Lesesaal jeweils dienstags und donnerstags die Pforte erst um 14 Uhr öffnen. Wir sind zuversichtlich, dass dies dem üblichen Ansturm keinen Abbruch tut. Sie können uns bei Bedarf selbstverständlich weiterhin gerne Ihre Wünsche per email mitteilen bzw. sich der netten Dame am Anrufbeantworter anvertrauen.

Bleiben Sie uns wohlgeSONNEn,

auf bald im Lesesaal, herzlich,
Stephanie Krawehl