Feb
6
Do
2020
„Völkische Landnahme“ mit Andrea Röpke und Andreas Speit
Feb 6 um 19:30 – 21:00
"Völkische Landnahme" mit Andrea Röpke und Andreas Speit

Am 6. Februar um 19:30 kommen Andrea Röpke und Andreas Speit mit ihrem Buch „Völkische Landnahme“ in den Lesesaal. Seit Jahren siedeln sich junge Rechtsextreme bewusst in ländlichen Regionen an, um dort generationsübergreifend »nationale Graswurzelarbeit« zu betreiben. Dieser unauffällige (!!!) Aktionismus ist gegen die moderne und liberale Gesellschaft der Großstädte gerichtet, es herrschen alte Geschlechterbilder und autoritäre Erziehungsmuster vor, siehe Jamel!

Feb
26
Mi
2020
„Unter dem Pflaster ist die Kanalisation. Benn revisited“
Feb 26 um 19:30 – 21:00
"Unter dem Pflaster ist die Kanalisation. Benn revisited"

Der kritische Blick auf politische Äußerungen und Einstellungen von Heldinnen und Helden unseres Kulturbetriebes hat sich in den letzten Jahren deutlich verschärft. Immer wieder geht es um die Frage nach der Trennung von Werk und Person und auf der Seite des Betrachters um einen Konflikt von Affekt und Ratio.

Im Fall von Gottfried Benn liegt das große Skandalon in den Jahren 1933/34, als er sich nicht nur positiv zum Nationalsozialismus äußerte, sondern sich auch in diesem Sinne engagierte.

Prof. Dr. Helmut Lethen wird einen Vortrag halten und anschließend mit Prof. Dr. Stephan Kraft und Prof. Dr. Thomas Wegmann diskutieren.

Mrz
3
Di
2020
„Vorgelesen bekommen“ – 17. Runde
Mrz 3 um 19:30 – 21:30
"Vorgelesen bekommen" - 17. Runde

17. Runde – WOW – 512 vorgestellte Neuerscheinungen seit September 2011! Nehmt an diesem einmaligen Hamburger Bücherspektakel teil. Wir werden Euch zu viert acht Neuerscheinungen vom Jahresanfang vorstellen – verraten werden wir die Titel nicht – aber das wisst Ihr ja schon 😉

 

 

Mrz
12
Do
2020
Hanns Zischler mit seinem ersten Roman „Der zerissende Brief“
Mrz 12 um 19:30 – 21:00
Hanns Zischler mit seinem ersten Roman "Der zerissende Brief"

Von Weltreisen und verschollenen Erinnerungen, vom Aufbruch aus einem fränkischen Dorf nach New York und von einer unwahrscheinlichen Liebesgeschichte und der Kalkulierbarkeit des Glücks – der erste Roman von Hanns Zischler, dem Meister einer so schnörkellosen wie schwebenden Prosa.

War es Fernweh, war es Liebesleichtsinn, der die 17jährige Pauline 1899 aus ihrem fränkischen Dorf ins ferne New York ausbüxen ließ? Was hat damals den welterfahrenen Max dazu getrieben, ihr die enorme Summe von 2000 Goldmark zu geben und sie für gut zwei Jahre ganz allein in so weite Ferne zu schicken? Woher nahm er die Gewissheit, dass Pauline nach ihrer Rückkehr genau die richtige Gefährtin für seine ausgedehnten Reisen sein würde, die beide dann tatsächlich um die halbe Welt unternahmen – durchs Innere Asiens bis zur Halbinsel Kamtschatka? Sechzig Jahre später wird Pauline von der liebesenttäuschten jungen Elsa besucht, die sie in der Nachkriegszeit als Kind »per Brief adoptiert« hat. Gemeinsam durchwandern die beiden Frauen im Gespräch das tiefe Labyrinth von Paulines bis dahin verschollenen Lebensaugenblicken. Sie weben die bunten Fäden einer verloren geglaubten Zeit mit Hilfe von Briefen, Fotos, Notizen und Gedichten zu einem Stoff, dessen Muster erst nach und nach erkennbar wird.