Aktuelles aus dem Lesesaal

  • BLOG no 20 von Roma Maria Mukherjee

    Es geht um das Buch – Vorweihnachtszeit in der Lesesaal Buchhandlung

    Nun ist es fast schon soweit: In knapp einer Woche beginnt die Adventszeit. In diesem Jahr sind die weihnachtlichen Schaufenster und die dekorierten Ladengeschäfte zwar vielerorts schon weit vor dem Totensonntag geschmückt und auf den pandemiebedingten entzerrten Einkauf vorbereitet, aber richtig losgehen tut alles erst jetzt.

    Die Buchhandlung hat regulär montags bis samstags von 11 bis 19 Uhr geöffnet – im Gegensatz zum Café und der Ausstellung, welche hoffentlich ab Dezember wieder öffnen dürfen. In unserer 4,50 Meter hohen Räumlichkeit mit den Türen vorne und hinten beim Café können wir wunderbar durchlüften. Es ist immer ausreichend Platz, so dass niemand Sorge haben muss, dass der Laden überfüllt sein könnte. Auch vor dem Geschäft und in den Innenhöfen ist ausreichend Platz vorhanden. Die Stadthöfe mit ihrer außergewöhnlichen Gestaltung bieten die Gelegenheit, mitten in der Hamburger Innenstadt etwas in Ruhe und entspannt zu flanieren, zu verweilen und an einem sonnigen Wintertag entspannt die Weihnachtseinkäufe ohne Hast und Gedränge zu erledigen.

         

    Durch diese Umstände sind wir in der Lage, uns ganz auf das zu konzentrieren, was uns ausmacht: Die Liebe zu den Büchern und den Wunsch, genau die richtigen Kochbücher, Kinderbücher, Krimis, Romane, Lyrik und Sachbücher für euch herauszufinden und euch diese zu empfehlen, wenn ihr auf der Suche nach einem besonderen Weihnachtsgeschenk seid.

       

    Wir nehmen uns Zeit, den Anlass, eure Fragen und eure Wünsche zu besprechen, wenn wir Empfehlungen geben oder euch Titel zeigen. Mit unserer Arbeit in den Social Media Kanälen und unseren Beiträgen, möchten wir euch über Bücher, Verlage und Autor:innen informieren, die ansonsten in Zeitungen, Sendungen oder auch im Verkauf zu oft untergehen. Vielleicht habt ihr ja dort schon etwas gesehen, was ihr im Laden noch mal ansehen möchtet, einen Blick ins Buch werfen oder ihr hättet gerne noch mehr Informationen darüber? Lasst es uns wissen: Egal ob per Telefon, Mail, Direktnachricht oder im persönlichen Gespräch vor Ort – wir sind für euch da.

    Wir versuchen in der jetzigen Zeit, eure Einkäufe möglichst stressfrei zu gestalten. Wenn ihr schon wisst, was ihr als Geschenke einkaufen möchtet, dann lasst uns das gerne im Vorfeld wissen. Wir verpacken die Bücher mit unserer ausgefallenen und individuellen Weihnachtsgestaltung. So müsst ihr die Päckchen nur noch abholen und benötigt dafür keinen langen Aufenthalt.

    Besonders beliebt sind derzeit auch wieder unsere exklusiven Lesesaal Geschenkgutscheine: Wenn ihr jemandem Bücherfreude verschenken wollt, aber unsicher seid, welche Literatur gewünscht ist, sind diese eine hübsche Alternative zum Fest.

     

    An 7 Tagen, 24 Stunden lang ist auch unser Online-Shop für euch da. Die Bücher könnt ihr euch wahlweise nach Hause liefern oder auch in die Buchhandlung kommen lassen, um dort zusätzlich noch etwas zu stöbern. 

    Für das kommende Wochenende haben wir noch einen Programmhinweis für euch: Am Samstag, den 28.11.2020 kommt im NDR Fernsehen in der Sendung DAS! zwischen 18.45 Uhr und 19.00 Uhr ein Beitrag aus dem und über den Lesesaal. Wir freuen uns schon sehr darauf. 

    Krönender Abschluss der Woche wird dann aber für uns der kommende Sonntag, der 1. Advent. Wir gehören zu den 118 Nominierten für den Preis „Beste Buchhandlung Deutschlands“ und am Nachmittag wird die Preisverleihung (leider nur digital) stattfinden. Wir werden gebannt vor dem Bildschirm sitzen und wünschen natürlich all’ unseren nominierten Kollegen und Kolleginnen ebenfalls viel Glück!

    Euch wünschen wir einen entspannten und besinnlichen Start in die Adventszeit und wir freuen uns auf euch in der Lesesaal Buchhandlung an der Stadthausbrücke!

    Roma Maria Mukherjee

  • Artikel über den Lesesaal aus DELUXE Magazin 07-2020

    dekorativ

  • English books – recommended by Mr. MINGO

    „Mailman“ by J. Robert Lennon published in 2003 – „A phantasmagoria of American paranoia and self-loathing in the person of a deranged but somehow good-hearted middle-aged mail carrier in steep decline, the book hums with a kind of chipper angst,“ writes Jonathan Lethem in the Los Angeles Times Book Review. „Washington Black“ by Canadian writer Esi Edugyan, published in 2018. The story follows the early life of George Washington „Wash“ Black, chronicling his escape from slavery and his subsequent adventures. For distraction – „642 tiny things to draw“. Draw teeny-tiny things in this teeny-tiny book! Have a wonderful weekend!

  • Vorgestellte Titel von „Vorgelesen bekommen“ am 7. Mai 2019

    Harold Nebenzal „Café Berlin“, übersetzt von Gertraude Krueger (engl. „Café Berlin“, 1994), Kein und Aber Verlag 2019, 414 Seiten, € 14,00, www.keinundaber.ch

    Angela Lehner „Vater unser“, Hanser Verlag 2019, 284 Seiten, € 22,00, www.hanser-literaturverlage.de

    Daniel Pennac „Der Fall Malaussène – Sie haben mich belogen“, übersetzt von Eveline Passet (frz. „Le cas Malaussène – Ils m’ont menti“, 2017), KiWi Verlag 2019, 304 Seiten, € 15,00, www.kiwi-verlag.de

    Niko Stoifberg „Dort“, Nagel & Kimche Verlag 2019, 280 Seiten, € 23,00, www.hanser-literaturverlage.de

    Bettina Wohlfarth „Wagfalls Erbe“, Osburg Verlag 2019, 438 Seiten, € 22,00, www.osburgverlag.de

    Vincent Almendros „Ins Schwarze“, übersetzt von Till Bardoux, (frz. „Faire Mouche“, 2018 – auch im Lesesaal erhältlich), Wagenbach Verlag 2019, 115 Seiten, € 16,00, www.wagenbach.de

    Martin R. Dean „Warum wir zusammen sind“, Jung und Jung Verlag 2019, 355 Seiten, € 24,00, www.jungundjung.at

    Franz Wauschkuhn „Max & Consorten“, Osburg Verlag 2019, 415 Seiten, € 22,00, www.osburgverlag.de

    Wir freuen uns auf den nächsten Termin am 4. Juni 2019 um 19:30 im Lesesaal. Kommt gerne (wieder) vorbei! Im Juli und August findet keine Veranstaltung statt – Ihr müsst Euch bis zum 3. September gedulden. Das lohnt sich!

  • Neu im Lesesaal – neuer Trend – das gekühlte Buch

    Heute haben wir auf der Karte der gekühlten Bücher die Biographie „Helen Hessel – die Frau, die Jules und Jim liebte“ von Marie-Francoise Peteuil, übersetzt von Patricia Klabousiczky, erschienen bei Schöffling. „Jules et Jim“, der Kultfilm aus den 60er Jahren, hat einen realen Hintergrund. Helen Hessel war die Frau in der Dreiecksbeziehung. Die Mutter des Diplomaten und Autors Stéphane Hessel hatte ein bewegtes, tabuloses Leben. Eine packende Biographie!

  • Mfreda und Mfred – das Literatur-Duo im Lesesaal-Schaufenster

    Diese illustre Paar wird Ihnen in Zukunft regelmäßig neue Titel im Schaufenster vorstellen. Dieses Mal hat sich Mfreda für das neue Buch von David Szalay „Was ein Mann ist“, erschienen bei Hanser, entschieden. Mit einzigartiger Raffinesse und Ironie dringt Szalay, der neue Star der britischen Literatur, mit seinem Roman in die wenig erkundete Psyche des modernen Mannes und das findet Mfreda spannend.

    Mfred möchte einen seiner Lieblingsautoren bzw. -illustratoren, Edward Gorey, vorstellen. Im Diogenes Verlag ist die großartige „The Lugubrious Library“ von ihm erschienen.  Lange Zeit vergriffen, versammelt der Schuber die zehn schönsten Bildergeschichten von Edward Gorey in einer bibliophilen Geschenkbox: im akribischen Federstrich festgehaltene Geschichten, die auf verfallenden Landsitzen, in bizarren Parks und düsteren Landschaften spielen und von kauzigen Menschen und anderen bizarren Wesen bevölkert werden – auf jeden Fall zu entdecken!

  • Sitzbank in der Kinderbuchabteilung

    Jetzt hat auch die Kinderbuchabteilung eine Sitzbank – wie die Großen im Café! Der Alpaka auf dem Turnbeutel des Kleinen Gestalten Verlags wartet schon sehnsüchtig auf Euren Besuch!

  • George-Arthur Goldschmidt in der heutigen FAZ

    Heute schreibt George-Arthur Goldschmidt in der FAZ einen kurzen Artikel –

    „Es kann nicht sein – wie ich die Lage in Deutschandland sehe […] Der Nationalismus stürzt Deutschland und Europa unvermeidlich in einen Abgrund, aus dem es diesmal kein Herauskommen mehr geben würde.“

    Der Schriftsteller, Übersetzer und Linguist George-Arthur Goldschmidt wurde 1928 in Reinbek bei Hamburg geboren und musste Deutschland als zehnjähriger „Nichtarier“ verlassen und ist in Frankreich aufgewachsen und Franzose geworden.

  • Heute im Deutschlandfunk Kultur

    Heute hat der Lesesaal drei Buchtitel in „LesArt“ auf Deutschlandfunk Kultur empfohlen: Hört mal rein!

     

    Hanno Millesi „Die vier Weltteile“, Edition Atelier 2018, 149 Seiten, € 18,00

    Aka Morchiladze „Reise nach Karabach“, Weidle Verlag 2018, 172 Seiten, € 20,00

    Lena Berggren/Kalle Johansson „Was ist eigentlich Faschismus?“, Jacoby & Stuart Verlag 2018, 61 Seiten, € 12,00, ab 12

     

  • Nun ist er an der Stadthausbrücke angekommen.

    Nach den letzten Zügen der Vorbereitungen hat der Lesesaal nun an der Stadthausbrücke eröffnet. Juhuuuu! Mit dem bekannten Sortiment: Belletristik, Lyrik, Interessantem, Krimis, Graphic Novels, Kochbücher und natürlich einer großen Abteilung an schönsten Kinderbüchern, vornehmlich von unabhängigen Verlagen. Kommen Sie vorbei und entdecken Sie die Vielfalt ausgewählter Literatur!

    Dazu können Sie ab sofort auch den phantastischen Café von Mr. Hoban’s und diverse Leckereien von Die Pâtisserie aus Ottensen genießen. Dazu einen der tollen Säfte von „Das Geld hängt an den Bäumen“.

    Unsere kleine Eröffnungsfeier wurde mit einer wie immer großartigen Lesung von Inga Busch begleitet, die aus dem Erzählband „Wir haben Raketen geangelt“ von Karen Köhler gelesen hat. Umrahmt wurde die Lesung von Stücken von Johann Sebastian Bach, gespielt vom großartigen Violonisten Nathan Kirzon.

    (Photo: Jonas Wresch)