Am 19. September um 20 Uhr findet im Lesesaal die zweite Lesung im Rahmen des Harbourfront Literaturfestivals statt.

Es ist 1972, Jörg Schröder liegt mit einer Knochenhautentzündung im Bett und diktiert dem Schriftsteller Ernst Herhaus. Der schreibt Schröders Geschichte auf und gemeinsam veröffentlichen sie das Skandalbuch über den deutschen Literaturbetrieb: „Siegfried“. Der Rest ist Geschichte. Der SPIEGEL schrieb: „Ein Selbstbekenntnis, ein Stück Entblößungsliteratur, wie man es so rücksichtslos von deutschen Literaten bislang nicht gewohnt war.“ In der FAZ urteilte man: „Ein Buch, das zum Erschütterndsten gehört, das in deutscher Sprache zu lesen ist.“
Zum 80. Geburtstag von Jörg Schröder erscheint die finale Ausgabe des Buches, von Barbara Kalender mit einem umfassenden bebilderten Anhang ausgestattet, der Leben und Werk des „Enfant terrible der deutschen Verlagsszene“ bis in die heutigen Tage erzählt.
Jörg Sundermeier, der Verleger des Verbrecher Verlages, befragt Jörg Schröder und Barbara Kalender.
Die Buchpremiere bei Harbour Front!

https://harbourfront-hamburg.com/tickets

 

Photos: Malte Ludwigs