Wann:
1. November 2019 um 19:30 – 21:00
2019-11-01T19:30:00+01:00
2019-11-01T21:00:00+01:00
Preis:
€ 12,00
Der norwegische Autor Simon Stranger mit seinem Roman "Vergesst unsere Namen nicht"
Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Hauptquartier des berüchtigen und gehassten norwegischen Nazis, Henry Rinnan, zum Zuhause einer jüdischen Familie, in die der Autor Simon Stranger später eingeheiratet hat.
Eine wahre Familiengeschichte, die zeigt, wie nah Dunkelheit und Hoffnung beieinanderliegen können. In der jüdischen Tradition heißt es, dass ein Mensch zwei Mal stirbt. Das erste Mal, wenn das Herz aufhört zu schlagen und die Synapsen im Gehirn erlöschen wie das Licht in einer Stadt, in der der Strom ausfällt. Das zweite Mal, wenn der Name des Toten zum letzten Mal gesagt, gelesen oder gedacht wird, fünfzig oder hundert oder vierhundert Jahre später. Erst dann ist der Betroffene wirklich verschwunden, aus dem irdischen Leben gestrichen. Ein auf wahren Begebenheiten basierender Roman, der achtzig Jahre Geschichte und vier Generationen umfasst. Eine Erzählung über den Holocaust, über Familiengeheimnisse und über die Geschichten, die wir an unsere Kinder weitergeben.
Simon Stranger wurde bereits mit dem norwegischen Buchhändlerpreis und dem Riksmål Preis ausgezeichnet.