Lesung und Gespräch über die Romane „Ich heiße nicht Miriam“ von Majgull Axelsson (Schweden) und „Kinderzimmer“ von Valentine Goby (Frankreich) mit den Übersetzerinnen Christel Hildebrandt und Claudia Steinitz

Moderation: Firouzeh Akhavan-Zandjani

Wie schreiben die Nachgeborenen Romane über die nationalsozialistischen Konzentrationslager? Warum brauchen wir heute noch neue Bücher zu diesem Thema?

Wie fühlt es sich an, solche Bücher zu übersetzen, mit den Romanfiguren zu leben und doch zu wissen, dass das, was sie erleben, nicht an die Wirklichkeit heranreicht? Und was lässt sich aus solchen Büchern öffentlich vorlesen, was dem Publikum und sich selbst zumuten?

Wir stellen die beiden Romane vor, lesen daraus, berichten über die Arbeit an der Übersetzung und diskutieren – miteinander und mit dem Publikum.

 

Wann: 22. November 2017, 20.00 Uh

Eintritt: 8,00 Euro, ermäßigt 6,00 Euro

Um Anmeldung wird gebeten.