Wlodzimierz Odojewski – VERDREHTE ZEIT

1. Dezember 2016Lese-Empfehlung

Wlodzimierz OdojewskiWo endet die Erinnerung, wo beginnt die Selbsttäuschung? Der Warschauer Bibliotheksangestellte Waclaw Konradius erhält überraschenden Besuch aus seiner Vergangenheit: Im Treppenhaus wartet eine junge Frau auf ihn, die einer Weggefährtin aus seiner Zeit im Widerstand gegen die deutsche Besatzung verblüffend ähnlich sieht. Sie übermittelt ihm einen Auftrag, den er zwanzig Jahre zuvor ausgeführt hat – mit tödlichen Konsequenzen für die übrigen Mitglieder der konspirativen Gruppe. Gewährt ihm das Schicksal eine zweite Chance? Konradius macht sich auf die Suche nach der Wahrheit, die vielleicht nur seine eigene ist. // Virtuos, fesselnd und subtil erzählt Wlodzimierz Odojewski von einem Mann, dessen eigenes Versagen ihn womöglich in tiefe Schuld gestürzt hat und der einen Weg sucht, sich seiner selbst zu vergewissern.

In der Übersetzung von Barbara Schäfer, erschienen bei dtv

Saphia Azzeddine „Bilqiss“

29. November 2016Aktuelles

deutsch-französische Lesung im OBERFETT, Billrothstr. 67 in Altona

Saphia Azzeddine "Bilqiss"Lesung und Gespräch über den Roman „Bilqiss“, dt./frz., Moderation Stephanie Krawehl, dt. Text Annette Wassermann // Wütend, witzig und weise erzählt Saphia Azzeddine die Geschichte einer freien Frau in einem islamischen Land. Es ist die Geschichte der jungen Witwe Bilqiss, die anstelle des(betrunkenen) Muezzin zum Morgengebet gerufen hat, außerdem Make-up, Stöckelschuhe und einen Lyrikband besitzt, und nun gesteinigt werden soll. Bilqiss jedoch lässt sich den Mund nicht verbieten, sie verteidigt sich selbst vor dem überforderten Richter, entlarvt rhetorisch geschickt die obszöne Fehlinterpretation des Korans und erzwingt Tag um Tag den Aufschub ihrer Hinrichtung. Auch die Weltöffentlichkeit verfolgt das Geschehen und so reist schon bald eine jüdische Journalistin an, um sich selbst ein Bild und eine Reportage über den Fall zu machen… // Saphia Azzeddine, geboren 1979 in Agadir, Marokko, arbeitet als Autorin, Schauspielerin, Drehbuchautorin und Regisseurin. Im Alter von neun Jahren kam sie nach Frankreich, wo sie später Soziologie studierte. 2008 erschien mit »Confidences à Allah« (dt. »Zorngebete«) ihr erster Roman, ihren zweiten Roman »Mein Vater ist Putzfrau« verfilmte sie 2011. // Der Eintritt kostet € 10,00 – um Anmeldung in der Lesesaal Buchhandlung wird gebeten.

VORGELESEN BEKOMMEN – NEUE TERMIN FÜR DIE 11. RUNDE

25. November 2016Aktuelles

VORGELESENWeiter geht’s im Text – die 11. Runde unserer Veranstaltungsreihe „Vorgelesen bekommen“ startet am 8. September. Es folgen der 13. Oktober, der 10. November und der 8. Dezember. Wie gehabt donnerstags um 20 Uhr im Lesesaal präsentieren wir Ihnen zu viert acht Neuerscheinungen – lassen Sie sich überraschen!

Eintritt: Euro 5,00

VORGELESEN BEKOMMEN AM 10. NOVEMBER 2016

10. November 2016Vorgelesen Bekommen

Nicolas Clément „Nichts als Blüten und Wörter“, übersetzt von Bernadette Ott, (frz. „sauf les fleurs“, 2013), Ripperger & Kremers Verlag 2016, 100 Seiten, € 14,90, www.verlag-ripperger-kremers.de

Reinhard Kaiser-Mühlecker “Fremde Seele, dunkler Wald“, S. Fischer Verlag 2016, 300 Seiten, € 20,00, www.fischerverlage.de

André Pilz “Der anatolische Panther“, Haymon Verlag 2016, 445 Seiten, € 12,95, www.haymonverlag.at

Jan Kuhlbrodt „Das Modell“, Edition Nautilus 2016, 109 Seiten, € 16,00, www.edition-nautilus.de

Hella S. Haasse „Die schwarze See“, übersetzt von Gregor Seferens, (ndl. „Oeroeg“, 1948), Lilienfeld Verlag 2016, 140 Seiten, € 18,90, www.lilienfeld-verlag.de

Silke Scheuermann „Wovon wir lebten“, Schöffling Verlag 2016, 536 Seiten, € 24,00, www.schoeffling.de

Hannah Dübgen „Über Land“, dtv Verlag 2016, 268 Seiten, € 20,00, www.dtv.de

Teresa Präauer „Oh Schimmi“, Wallstein Verlag 2016, 203 Seiten, € 19,90, www.wallstein-verlag.de

VORGELESEN BEKOMMEN AM 8. SEPTEMBER 2016

8. September 2016Vorgelesen Bekommen

Ingvar Ambjørnsen „Aus dem Feuer“, übersetzt von Gabriele Haefs,
(nor. „Uta v ilden“, 2014), Edition Nautilus 2016, 318 Seiten, € 22,00, www.edition-nautilus.de

Martina Mosebach “Die Grenzschwimmerin“, Punktum Verlag 2016, 235 Seiten,
€ 19,90, www.punktum-buecher.de

Giancarlo de Cataldo „Die Nacht von Rom“, übersetzt von Karin Fleischanderl,
(ital. „La notte di Roma“, 2015) Folio Verlag 2016, 303 Seiten, € 24,00, www.folioverlag.com

Dorit Rabinyan „Wir sehen uns am Meer“, übersetzt von Helene Seidler,
(hebr. „Gader Chaija“, 2014), KiWi Verlag 2016, 378 Seiten, € 19,99, www.kiwi-verlag.de

Zora del Buono „Hinter Büschen, an eine Hauswand gelehnt“, C.H. Beck Verlag 2016,
171 Seiten, € 18,95, www.beck.de

Olli Jalonen „Von Männern und Menschen“, übersetzt von Stefan Moster,
(fin. „Miehiä ja ihmisiä“, 2014) mare Verlag 2016, 544 Seiten, € 24,00, www.mare.de

Boris Schumatsy „Die Trotzigen“,
Blumenbar Verlag 2016,
384 Seiten, € 20,00, www.aufbau-verlag.de

Jasmin Ramadan „Hotel Jasmin“, Tropen Verlag 2016,
269 Seiten, € 18,95, www.tropen-verlag.de

BEGEGNUNGSORT BUCHHANDLUNG

22. Juni 2016Aktuelles

WIR MACHEN DAS – ENDLICH AUCH IN HAMBURG

Am 22. Juni 2016 um 19 Uhr findet bei meiner lieben Kollegin Christiane Hoffmeister vom Büchereck Niendorf Nord unser Beitrag zur großartigen Initiative von WIR MACHEN DAS statt. Die Hamburger Schriftstellerinnen Kristine Bilkau und Isabel Bogdan führen ein Gespräch mit Geflüchteten aus Afghanistan und Syrien – Motto: Begegnungsort Buchhandlung. Was kann Literatur in diesen turbulenten Zeiten? Sprachen: dt./arab./engl.

Der Eintritt ist frei.

VORGELESEN BEKOMMEN AM 9. JUNI 2016

9. Juni 2016Vorgelesen Bekommen

Oğuz Atay „Die Haltlosen“,
übersetzt von Johannes Neuner, (türk. „Tutanamayanlar“, 1972), Binooki Verlag 2016, 762 Seiten, € 29,80, www.binooki.com

Stefan Moster „Neringa“,
mare Verlag 2016, 282 Seiten, € 20,00, www.mare.de

Senthuran Varatharajah „Vor der Zunahme der Zeichen“,
S. Fischer Verlag 2016, 249 Seiten, € 19,99, www.fischerverlage.de

Nell Zink „Mauerläufer“,
übersetzt von Thomas Überhoff, (engl. „The Wallcreeper“, 2015), Rowohlt Verlag 2016, 187 Seiten, € 19,95, www.rowohlt.de

Cormac McCarthy „Der Feldhüter“,
übersetzt von Nikolaus Stingl, (engl. „The Orchard Keeper“, 1965) Rowohlt Verlag 2016, 286 Seiten, € 14,99, www.rowohlt.com

Irmgard Keun „Kind aller Länder“
(Erstveröffentlichung 1938I, KiWi Verlag 2016, 221 Seiten, € 17,99, www.kiwi-verlag.de

Shida Bazyar „Nachts ist es leise in Teheran“,
KiWi Verlag 2016, 283 Seiten, € 19,99, www.kiwi-verlag.de

DBC Pierre „Frühstück mit den Borgias“,
übersetzt von Max Stadler (engl. „Breakfast with the Borgias”, 2014) Blumenbar Verlag 2016, 221 Seiten, € 18,00, www.aufbau-verlag.de

VORGELESEN BEKOMMEN AM 12. MAI 2016

12. Mai 2016Vorgelesen Bekommen

Johanna Adorján „Geteiltes Vergnügen“,
Hanser Berlin Verlag 2016, 203 Seiten, € 19,90, www.hanser-literaturverlage.de

Doris Hermanns (Hrsg.) „Wär mein Klavier doch ein Pferd“,
übersetzt von Doris Hermanns, Helga van Beuningen, Anna Carstens, Andrea Kluitmann, Christiane Huby, Edition Fünf 2016, 200 Seiten, € 19,90, www.editionfuenf.de

Albena Dimitrova „Wiedersehen in Paris“,
übersetzt von Nicola Denis (frz. „Nous dînerons en français“, 2015), Wagenbach 2016, 188 Seiten, € 19,90, www.wagenbach.de

David Vann “Aquarium“,
übersetzt von Miriam Mandelkow, (engl. „Aquarium“, 2015), Suhrkamp 2016, 282 Seiten, € 22,95, www.suhrkamp.de

David Lagercrantz „Der Sündenfall von Wilmslow“,
übersetzt von Wolfgang Butt, (schwed. „Syndafall i Wilmslow“, 2009) Piper Verlag 2016, 464 Seiten, € 22,00, www.piper.com

Selim Özdogan „Wieso Heimat, ich wohne zur Miete“,
Haymon Verlag 2016, 248 Seiten, € 19,90, www.haymonverlag.at

Garry Disher „Bitter Wash Road“,
übersetzt von Peter Torberg, (engl. „Bitter Wash Road“, 2013), Unionsverlag 2016, 343 Seiten, € 21,95, www.unionsverlag.ch

Etgar Keret „Die sieben guten Jahre – Mein Leben als Vater und Sohn“,
übersetzt von Daniel Kehlmann, (engl. „The Seven Good Years. A Memoir”, 2015) S. Fischer Verlag 2016, 224 Seiten, € 19,99, www.fischerverlage.de

VORGELESEN BEKOMMEN AM 7. APRIL 2016

7. April 2016Vorgelesen Bekommen

Amalie Skram „Professor Hieronimus“, übersetzt von Christel Hildebrandt , (nor. „Professor Hieronimus, Paa St. Jørgen“, 1895), Guggolz Verlag 2016, 461 Seiten, € 24,00, www.guggolz-verlag.de

Paul Theroux ”Hotel Honolulu“,
übersetzt von Theda Krohm-Linke, (engl. „Hotel Honolulu“, 2001) Hoffmann und Campe 2016, 528 Seiten, € 24,00, www.hoca.de

Andrzej Stasiuk „Der Osten“,
übersetzt von Renate Schmidtgall, (poln. „Wschód“, 2014), Suhrkamp 2016, 297 Seiten, € 22,95, www.suhrkamp.de

Daniel Goetsch „Ein Niemand“,
Klett-Cotta 2016, 221 Seiten, € 18,95, www.klett-cotta.de

Gioacchino Criaco „Schwarze Seelen“,
übersetzt von Karin Fleischanderl, (ital. „Anime nere“, 2008) Folio Verlag 2016, 229 Seiten, € 22,90, www.folioverlag.com

Emily Walton „Der Sommer,
als F. Scott Fitzgerald beinahe einen Kellner zersägte“, Braumüller Verlag 2016, 167 Seiten, € 19,90, www.braumueller.at

Tomás González „Was das Meer ihnen vorschlug“,
übersetzt von Peter und Rainer Schultze-Kraft, (span. „Temporal“, 2016), mare 2016, 156 Seiten, € 18,00, www.mare.de

Declan Burke „The Big O“,
übersetzt von Robert Brack, (engl. „The Big O“, 2008) Edition Nautilus 2016, 315 Seiten, € 18,00, www.edition-nautilus.de