Zwei Liebesgeschichten der etwas anderen Art: Dorit Rabinyan „Wir sehen uns am Meer“ , übersetzt von Helene Seidler, bei KiWi erschienen für € 19,99, und von Irene Dische „Schwarz und Weiss“, übersetzt von Elisabeth Plessen, bei Hoffmann und Campe erschienen für € 26,00.

„Wir sehen uns am Meer“ – Romeo und Julia heute: Von der unmöglichen Liebe zwischen einer Jüdin und einem Palästinenser

Die Tel Aviverin Liat lernt in New York den Maler Chilmi kennen, der aus Ramallah stammt. Die beiden verlieben sich, wohl wissend, dass ihre Liebe keine Zukunft hat: Wenn die Zeit in New York vorbei ist, wird auch die Beziehung, die eigentlich nicht sein darf, zu Ende gehen. Doch Liat und Chilmi haben die Rechnung ohne ihre Gefühle gemacht …

„Schwarz und Weiß“ – Lili und Duke: Naivität meets Intellekt

Ende der 1960er Jahre stolpert der naive und ungebildete Duke Butler in das Leben einer intellektuellen Familie in der New Yorker Upper West Side, die den jungen Mann aus Florida wie einen Kaspar Hauser bewundert und sich seiner annimmt. Bevor er weiß, wie ihm geschieht, ist der Südstaatler mit Lili, der einzigen Tochter des Hauses verheiratet, avanciert zum Wein-Connaisseur und Vorzeige-Intellektuellen. Die verträumte Lili dagegen wird als Model entdeckt und zum talk of the town.